Riportiamo di seguito alcuni passi tratti dal libro della mamma di Jörg Haider, Dorothea. Abbiamo scelto i ricordi secondo noi più dolci.

 

Die Geburt von Jörg ist schnell gegangen. Ich weiß noch, dass die Hebamme gesagt hat: „Ich bin so schnell gekommen, wie ich konnte. Ich kenne Sie schon, das wird wieder eine flotte Geburt.“ Der Jörg ist am Donnerstag, den 26. Jänner 1950, geboren worden. Ich erinnere mich noch ganz genau daran – das war ein sehr schöner, aber eiskalter Wintertag. Die Sonne hat geschienen, und da hat es auf einmal von der Dachrinne vor meinem Fenster zu tropfen begonnen. Und im selben Augenblick ist unser Jörg auf die Welt gekommen, genau um 14.25 Uhr. Er war 3,220 Kilogramm schwer und 52 cm groß. Jetzt war die Familie komplett.“

 

© - Mein Sohn JÖRG - Stocker Verlag, Graz 2009

 

La nascita di Jörg è stata veloce. Ancora adesso mi ricordo cosa mi aveva detto la levatrice: „Sono venuta prima che potevo. Già la conosco, sarà di nuovo una nascita veloce.” Jörg è nato il 26 gennaio 1950, un giovedì. Me lo ricordo ancora esattamente – era un bellissimo ma gelido giorno d'inverno. Il sole splendeva ed improvvisamente dalla grondaia aveva cominciato a gocciolare davanti alla mia finestra. E nello stesso momento il nostro Jörg è nato, esattamente alle 14.25. Pesava 3,220 kg ed era lungo 52 cm. Ora la famiglia era completa.

Überall hat er seinen Schnuller mitgehabt. Deswegen haben wir eines Tages zu Jörg gesagt: „Jetzt kommt bald der Nikolaus, und du bist schon zwei Jahre alt, da musst du dich eigentlich schon schämen, dass du noch einen Schnuller hast.“ Und wir haben mit ihm vereinbart, dass er dem Nikolaus den Schnuller übergeben würde. Der 6. Dezember kam, und wir haben die Nachbarskinder zum Nikolausfest eingeladen. [.....] Die Kinder waren also alle bei uns und und der Nikolo hat zu meinem Sohn gasagt: „Na, Jörgi, weißt, bei dir wäre es schon langsam Zeit, dass du den Schnuller abgibst, du bist schon so ein großer Bub.“ Kaum hat der Nikolaus fertig gesprochen gehabt, hat er heldenhaft den Schnuller rausgegeben und hat ihn dem Nikolo überreicht. Ich habe mir nur gedacht, ich bin schon gespannt, wie es am Abend beim Schlafengehen sein wird. Als er dann ins Bett gegangen ist, hat er mich angeschaut – er hat aber nicht geweint – und hat gesagt: „Ich bin so furchtbar traurig.“

 

© - Mein Sohn JÖRG - Stocker Verlag, Graz 2009

 

Aveva sempre con sè il suo succhiotto. Un giorno abbiamo detto a Jörg: „Presto arriva San Nicolò e tu hai già due anni, devi vergognarti di avere ancora un succhiotto.” Ci siamo messi d'accordo che Jörg lo avrebbe consegnato a San Nicolò. Arriva il 6 dicembre e noi avevamo invitato i figli dei vicini. [.....] I bambini erano tutti da noi e Nicolò dice a mio figlio: „Sai Jörgi, sarebbe ora che tu dessi via il tuo succhiotto, sei già un bambino grande.” Non appena Nicolò finisce di parlare, Jörg eroicamente si leva il succhiotto e lo consegna a Nicolò. Io mi sono detta, sono curiosa di vedere cosa succederà stasera quando andrà a dormire. Quando è andato a letto, mi ha guardato – ma non ha pianto – e mi ha detto: „Sono terribilmente triste.”

Eines Abends sagten wir zu Jörg: „Wir gehen heute zum Ehepaar Hermann Karten spielen, du weißt sowieso, wo wir sind.“ [.....] Ich habe ihn anschließend ins Bett gebracht, ud wir haben gewartet, bis er eingeschlafen ist. Danach sind mein Mann und ich zu den Nachbarn gegangen. Und auf einmal – wir sind schon eine Zeitlang drüben gesessen und haben Karten gespielt – sagt Frau Hermann zu uns: „Ich weiß nicht, ich höre da ein Kind weinen.“ Jörg ist wach geworden, und es ist ihm anscheinend bewusst geworden, dass er alleine war. Er hat das Fenster aufgemacht, hat seinen Teddybären rausgeworfen – der hat er nicht alleine gelassen, der musste mit -, dann seine Hausschuhe und ist im Pyjama rausgeklettert und zu den Nachbarn rübergegangen. Er war aber so klein, dass er nicht zur Glocke hinaufreichte. Gott sei Dank hat unsere Nachbarin das Weinen gehört. Wir sind alle rausgestürzt – und da stand er draußen. Dieses Bild vergesse ich nie. Wir haben ihn sofort gepackt und gleich ins Bett gesteckt. Er hat dann nicht einmal einen Schupfen bekommen.

 

© - Mein Sohn JÖRG - Stocker Verlag, Graz 2009

 

Una sera abbiamo detto a Jörg: „Oggi andiamo dai signori Hermann a giocare a carte, in ogni caso sai dove siamo.“ [.....] L'ho messo a letto ed abbiamo aspettato finchè si è addormentato. Poi mio marito ed io siamo andati dai vicini. Improvvisamente – eravamo già da un po' lì ed avevamo giocato a carte – la signora Hermann ci dice:Non so, sento piangere un bambino.” Jörg si era svegliato e si era accorto di essere solo. Aveva aperto la finestra, aveva gettato fuori il suo orsacchiotto – non lo aveva mai lasciato, doveva portarlo sempre con sè – poi in pantofole e pigiama era uscito ed era venuto dai vicini. Ma era così piccolo che non arrivava alla campanella. Grazie a Dio la nostra vicina ha sentito il pianto. Tutti ci siamo precipitati fuori – e lui era lì. Questa immagine non la dimenticherò mai. Lo abbiamo subito preso e portato a letto. Poi, mai una volta che abbia avuto un raffreddore.

In der Volksschule gehörte seine ganze Leidenschaft dem Tierschutz und dem Tierschutzverein, bei dem er damals schon Mitglied war. Eines Tages läutete es an unserer Türe, und drei Frauen standen draußen. Jörg war gerade in der Schule. Die drei haben gleich lautstark losgelegt: „So, jetzt werden wir Ihnen einmal unsere Meinung sagen. Ihr Sohn, den müssen Sie heute bestrafen, wenn er von der Schule heimkommt.“ Ich war ganz erschrocken und sagte nur: „Ja, um Gottes Willen, was hat er denn angestellt?“ Die drei Mutter waren richtig erbost und meinten: „Er hat uns angezeigt auf der Gemeinde, dass der Hund bei Regen im Freien angehängt ist und die Katze auch nicht hinein darf, wenn es regnet.“ Als mein Sohn dann von der Schule heimgekommen ist, habe ich zu ihm gesagt: „Jörg, da hast etwas Nettes angefangen, die Mutter waren nicht gerade erfreut über deine Anzeige.“ Da schaute er mich an und sagte: „Mutti, dass du das nicht verstehst. Der arme Hund ist im Regen an der Kette gewesen, und ich bin beim Tierschutzverein, das muss man melden.“ Er hat sich immer gegen jedes Unrecht eingesetzt.

 

© - Mein Sohn JÖRG - Stocker Verlag, Graz 2009

 

Già alle elementari Jörg aveva una grande passione per gli animali e per l'associazione per la protezione animali della quale era già socio. Un giorno suonarono alla porta tre signore. Jörg era a scuola. Le tre hanno cominciato a parlare ad alta voce:Così ora le diremo una volta per tutte la nostra opinione. Oggi deve punire suo figlio appena torna da scuola.” Io ero del tutto spaventata ed ho detto soltanto:Si, per l'amor di Dio, cosa ha combinato?” Le tre madri erano giustamente arrabbiate e dissero:Ci ha denunciato al comune perchè il cane era legato all'aperto e sotto la pioggia e perchè il gatto non può entrare quando piove.” Quando mio figlio è tornato da scuola, gli ho detto: „Jörg, ne hai combinata una, le mamme non erano affatto contente della tua denuncia.” Lui mi guarda e mi dice:Mamma, tu non capisci. Il povero cane era sotto la pioggia legato alla catena ed io sono nell'associazione per la tutela degli animali, queste cose bisogna denunciarle.” Lui ha sempre combattuto contro ogni tipo di ingiustizia.